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Anwendungen und Prozesse im Internet of Things

Im „Internet der Dinge“ wird Gegenständen eine eigenständige Identität zugewiesen. Der Begriff bezeichnet die Vernetzung zwischen „intelligenten“ Dingen untereinander und auch die Kommunikation dieser Dinge nach außen. Indem leblose Gegenstände mit Prozessoren ausgestattet werden, können sie miteinander kommunizieren. Das eröffnet insbesondere im Bereich der Prozessoptimierung ganz neue Möglichkeiten.

Was ist das Internet der Dinge?

Im Internet of Things werden Gegenstände autonom. Es kann als Netzwerk beschrieben werden, das aus den sogenannten Smart Objects besteht. Die Vision dahinter: Alltägliche Objekte werden mit dem Internet verbunden und können mit anderen Geräten in Kontakt treten. Jedes dieser Objekte ist über eine eigene Internetadresse identifizierbar. Indem Anwendungen und Prozesse im Internet of Things digitalisiert werden, kann ihr Potenzial voll ausgenutzt werden.

Smart Objects

Gegenstände, die mit Ortungs- und Kommunikationstechnologien ausgestattet werden, werden zu Smart Objects. Sie sind in ein Kommunikationsnetz eingebunden und mit dem Internet of Things verbunden. Intelligente Objekte können zum Beispiel Daten erfassen, sie speichern und verarbeiten. Außerdem sind sie in der Lage, mit anderen Gegenständen, Systemen und Menschen zu kommunizieren.

 

Die Kluft zwischen realer und digitaler Welt verschwindet

Vor dem Internet of Things gab es eine klare Abgrenzung zwischen der realen und der digitalen Welt. Indem leblose Gegenstände mit Prozessoren und anderen Technologien ausgestattet werden, sind sie in der Lage, Daten über eine Lokalisierung und Sensoren zu erfassen oder Entscheidungs- und Steuerfunktionen über Akteure durchzuführen.

Welchen Mehrwert hat das Internet of Things für Unternehmen?

Bereits im privaten Umfeld lässt sich sehr gut erkennen, welchen Mehrwert das Internet of Things haben kann. Wer mit beiden Händen den Teig in der Küche knetet, kann Alexa per Sprachwahl bitten, doch gleich noch eine neue Packung Milch auf die Einkaufsliste zu setzen oder das Lieblingslied abzuspielen. Die Effizienz zeigt sich bereits im kleinen Rahmen in den Smart Home Anwendungen.

Auf dem Weg zur Industrie 4.0 mithilfe des Internet of Things

Für Unternehmen besteht ein wichtiger Mehrwert darin, dass sich durch vernetzte Geräte eine Vielzahl an Daten erheben und verarbeiten lassen. Diese Form der Datenerhebung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Industrie 4.0. Diese wiederum ermöglicht eine Vernetzung unterschiedlicher Maschinen untereinander und eine intelligente Steuerung von Produktionsanlagen. Eine Beteiligung von Mitarbeitern entfällt dabei fast vollständig.

Damit eine solche Steuerung möglich ist, müssen Maschinen Daten nicht nur erfassen, sondern sie auch deuten können. Nur dann ist es möglich, dass im Anschluss entsprechende Aktionen und Maßnahmen ausgeführt werden können. Per Datamining und Datenmodellierung können Auswertungen der erfassten Daten erstellt werden, die wiederum ein wichtiger Grundstein für die Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung im Unternehmen sind.

Das Internet of Things als Basis neuer Geschäftsmodelle

Indem Objekte mithilfe von Prozessoren smart gemacht werden, können Unternehmen ihre Angebotsbereiche erheblich erweitern oder ganz neue Geschäftsmodelle erschließen. Ein Beispiel dafür sind die vielen Sharing-Plattformen, die ihre Gefährte wie Autos oder E-Scooter mit Technologien ausgestattet haben, die eigenständig mit potenziellen Kunden kommunizieren können. Kunden haben die Möglichkeit, sich die Standorte der Geräte anzeigen zu lassen, sie zu buchen und sie eigenständig zu starten.

Wollen auch Sie Ihre Geschäftsprozesse mithilfe von smarten Objekten optimieren, neue Geschäftsfelder erschließen und Ressourcen sparen? Gerne beraten wir Sie, welche Möglichkeiten das Internet of Things dafür bereithält.